
Ein Freudenfeuer im Hard-Quartier
Am Samstag, 4. April, durften wir in St. Felix und Regula gemeinsam die Osternacht feiern. Jenen Moment im Kirchenjahr, der wie kaum ein anderer Hoffnung, Neubeginn und Gemeinschaft spürbar macht.
Um 20:30 Uhr versammelte sich die Gemeinde auf dem Felix-und-Regula-Platz rund um das brennende Osterfeuer. Flammen loderten in die frühe Nacht hinein und erinnerten uns an die Botschaft, die im Zentrum dieses Abends steht: Das Leben ist stärker als der Tod.
Aus diesem Feuer heraus entzündete Pfarrer Franco Luzzatto die grosse Osterkerze als kraftvolles Zeichen des Auferstehungslichts. In feierlicher Prozession wurde sie anschliessend in die dunkle Kirche getragen. Dort konnten alle Mitfeiernden ihr eigenes kleines Kerzchen am Osterlicht entzünden.
Innerhalb weniger Augenblicke wurde der zuvor dunkle Kirchenraum von unzähligen warm leuchtenden Flammen erhellt – ein berührendes Bild dafür, wie sich Hoffnung vermehrt, wenn sie geteilt wird.
Die musikalische Gestaltung durch Organist Franz Schaffner und Sarah Hirschi an der Violine machte die Freude der Auferstehung hörbar. Die Kantoren Eduardo Ruiz Hernandez und Davud Werner trugen ihren Teil zur festlichen Stimmung bei. Musik hat die besondere Gabe, dort weiterzusprechen, wo die Sprache an ihre Grenzen stösst, wie es Pfarrer Luzzatto ausdrückte.
Für jene, die dabei waren, bleiben die Bilder dieser Nacht lebendig: das Feuer, die Kerzen, die Musik, die Gemeinschaft. Und für alle, die dieses Jahr nicht teilnehmen konnten: Die Osternacht ist ein besonders schöner, jedoch nicht der einzige Anlass, um (wieder) einmal eine Feier in St. Felix und Regula zu besuchen – ob als Suchende, Glaubende oder Neugierige: Sie sind herzlich willkommen.













