Haus der Gesundheit und Rettungsanker in der Krise

Als Pfarrei setzen wir einen Schwerpunkt für die Hilfe in Venezuela. Die Salvatorianer-Mission hat ein Gesundheitszentrum in der Hauptstadt Caracas eingerichtet. Lassen Sie uns solidarisch sein mit den Ärmsten der Armen. Unser Aushilfspriester Pater Karl Meier bürgt für die Verwendung der gespendeten Gelder.

Im einst blühenden Staat Venezuela, das über die weltweit grössten Ölreserven verfügt, nehmen Hunger und Elend weiter zu. Die medizinische Versorgung in dem krisengeschüttelten Land ist längst zusammengebrochen. Venezuela befindet sich im medizinischen Ausnahmezustand. Eine ganze besondere Einrichtung im Armenvierte Catia in Caracas, verborgen hinter unscheinbaren Mauern, aber sorgt weiterhin für 25’000 Familien mit Medikamenten, Nahrung und ärztlicher Hilfe. Das Pater-Jordan-Gesundheitszentrum ist für die meisten Menschen hier der letzte Hoffnungsanker.

Wer im Ausland Verwandte hat, die Geld schicken können, hat großes Glück. Für die Menschen im Land, die auf sich allein gestellt sind, ist die Versorgungskrise allerdings eine tägliche Tortur. Jania hat keine Familie – auch keine Verwandten im Ausland – die ihr helfen könnte. Unterstützung findet sie bei gutmütigen Nachbarn und im „Pater-Jordan-Gesundheitszentrum“ der Salvatorianer in Nuevo Horizonte, Catia. Einmal im Monat ist sie hier mit ihren Kindern. «Dass ich meine Kinder überhaupt gesund gebären konnte, verdanke ich den Ärzten im Gesundheitszentrum», erzählt Jania. Und auch heute noch werden sie und ihre Kinder dort medizinisch versorgt. „Man wird dort immer respektvoll behandelt, egal welches Problem man hat. Manchmal gibt es dort auch ein Mittagessen und Vitamine für die Kleinen.“ Und Jania findet hier immer ein offenes Ohr. Ob psychologische Betreuung, Rechtsfragen oder soziale Beratung – das Personal steht ihr zur Seite, damit sie und ihre Kinder einigermaßen stabil durchs Leben kommen.

Ob schmerzender Zahn, Unterernährung, Schwangerschaft – als die Salvatorianer 1997 das Gesundheitszentrum gründeten, hatten sie ganz im Sinne ihres Ordensgründers einen ganzheitlichen Ansatz im Auge. Neben der allgemeinen medizinischen Versorgung erhalten Frauen gynäkologische Beratung, pränatale Diagnostik und Geburtshilfe. Auch Impfung, Röntgen, sowie Labortests werden durchgeführt. Gerade jetzt in Pandemiezeiten ist das Zentrum auch eine wichtige Anlaufstelle für Personen die COVID positiv sind oder für Menschen, die sich testen lassen möchten. Die tägliche Ausgabe von Mittagessen ist vor allem für alleinstehenden mit mittelosen Seniorinnen und Senioren überlebenswichtig und die hauseigene Apotheke versorgt mit den notwendigen Medikamenten.

SO KÖNNEN SIE HELFEN:

MEDIZINISCHE VERSORGUNG

für ein Kind

CHF 45.– (durchschnittlich)

 
EIN JAHR MEDIKAMENTE

für zwei Bedürftige

CHF 85.— (durchschnittlich)

Stiftung SOFIA
(Salvatorian office for international aid)
6300 Zug

IBAN: CH23 0900 0000 6059 9035 4

Contact Tracing

Unser Contact Tracing Formular steht Ihnen digital zur Verfügung. Die Registrierung dient dazu, im Fall einer Infektion mit dem Corona-Virus, Kontaktpersonen benachrichtigen zu können (contact tracing). Ihre Daten werden vertraulich behandelt und nach 14 Tagen wieder gelöscht.

Besten Dank für Ihre Mithilfe.

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